Was Tee unterscheidet
Tee im engeren Sinn stammt von der Teepflanze Camellia sinensis. Grüner, weißer, schwarzer und Oolong-Tee unterscheiden sich nicht grundsätzlich durch die Pflanze, sondern vor allem durch Herkunft, Pflückung und Verarbeitung. Bei Grüntee wird die Oxidation früh gestoppt, Schwarztee wird stärker oxidiert und Oolong liegt je nach Stil dazwischen. Weißer Tee wird vergleichsweise wenig verarbeitet. Daneben werden auch Aufgüsse aus Kräutern, Früchten, Gewürzen oder Rooibos im Alltag als Tee bezeichnet.
Für den Geschmack sind Blattgrad, Erntezeit, Anbaugebiet, Lagerung und Zubereitung entscheidend. Ganze Blätter entfalten sich anders als feine Blattpartikel und benötigen häufig mehr Platz im Filter. Empfindliche Grüntees reagieren schneller auf zu heißes Wasser, während viele kräftige Schwarztees höhere Temperaturen vertragen. Die Angaben des Anbieters sind ein sinnvoller Ausgangspunkt; anschließend kannst du Ziehzeit, Menge und Temperatur an dein Wasser und deinen Geschmack anpassen.
Auch die Frische spielt eine Rolle. Tee nimmt leicht Feuchtigkeit und fremde Gerüche an. Lagere ihn deshalb trocken, dunkel und möglichst luftdicht, getrennt von Kaffee und intensiv riechenden Gewürzen. Große Vorräte sind nur sinnvoll, wenn du sie innerhalb einer angemessenen Zeit verbrauchst.